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Der Vorbote des Hafenkrans ist jetzt ein Schnabeltier

Ein Poller am Limmatquai ist in ein drolliges Tier verwandelt worden. Ob die Aktion im Zusammenhang mit dem umstrittenen Hafenkran steht, ist offen.

Welch Potenzial doch in einem Schiffspoller steckt! Ein paar Pinselstriche in Form eines Auges genügen, und schon wird aus dem Eisenknubbel ein Entenkopf oder ein Schnabeltier – jenes biberartige, eierlegende Säugetier aus Australien, von dem Charles Darwin sagte, es müsse wohl zwei Schöpfer gehabt haben. Wer in Zürich dieses Potenzial entdeckt hat, ist unbekannt. Es könnte jemand sein, der im Sommer am Vieux Port in Marseille war, denn dort stehen auch Poller mit Augen.

Jene Poller werden allerdings tatsächlich zum Vertäuen von Booten benützt, die fünf Poller am Limmatquai sind Kunst – erster Teil der Kunstaktion «Zürich Transit Maritim», die mit dem Hafenkran neben dem Café Rathaus ihren Höhepunkt finden soll. Die Kunstaktion spielt mit der Vorstellung, Zürich sei einst eine Hafenstadt am Meer gewesen.

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