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Dicke Luft im 500-Millionen-Bau

Die Zürcher Hochschule der Künste logiert seit knapp zwei Jahren auf dem Toni-Areal. Zufrieden mit dem Prunkbau sind aber weder Dozenten noch Studenten.

Der Hochschulcampus Toni-Areal im Westen der Stadt. Eine Trutzburg, erbaut für eine halbe Milliarde Franken.
Der Hochschulcampus Toni-Areal im Westen der Stadt. Eine Trutzburg, erbaut für eine halbe Milliarde Franken.
Dominique Meienberg
Wie Fliegengitter verkleidet die lichtdurchlässige Metallfassade das 10-stöckige Gebäude der Architekten EM2N. Diese ist nicht das Problem.
Wie Fliegengitter verkleidet die lichtdurchlässige Metallfassade das 10-stöckige Gebäude der Architekten EM2N. Diese ist nicht das Problem.
Dominique Meienberg
Überfordertes Badge-System: Je nach Studiengang gibt es unterschiedliche Zugangsberechtigungen. Die Umsetzung ist komplex und fehleranfällig. Regelmässig blockieren Türen oder Schlüsselkästen. Eingang zur Bibliothek.
Überfordertes Badge-System: Je nach Studiengang gibt es unterschiedliche Zugangsberechtigungen. Die Umsetzung ist komplex und fehleranfällig. Regelmässig blockieren Türen oder Schlüsselkästen. Eingang zur Bibliothek.
Dominique Meienberg
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Das Toni-Areal sollte die grösste Schweizer Kunstschule in neuem Glanz erstrahlen lassen. Das grosse Gebäude in Zürich-West vereint heute alle Departemente der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK). Noch vor zwei Jahren waren diese auf 37 Standorte verteilt. Die Kunsthochschule wird dadurch besser wahrgenommen. Verwaltungsdirektor Matthias Schwarz nennt das «Hollande-Effekt», wenn er heute vom Toni-Areal spricht: Als vor gut einem Jahr der französische Präsident gemeinsam mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga zur Eröffnung seine Aufwartung machte, verlieh dies der Hochschule ein internationales Flair. Schwarz findet das «gigantisch». «Das wäre vor dem Umzug nicht möglich gewesen.»

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