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Die Absurdität der Demokratie

Die Opposition gegen das neue Fussballstadion in Zürich missachtet den Wählerwillen und strebt eine neuerliche Abstimmung an.

Und so sieht es heute aus: Die Brache des ehemaligen Hardturmstadions.
Und so sieht es heute aus: Die Brache des ehemaligen Hardturmstadions.
Ennio Leanza, Keystone
Bekämpft das Stadionprojekt: Die SP und die Grünen bekämpfen das Stadionprojekt gegen ihre eigenen Stadträte.
Bekämpft das Stadionprojekt: Die SP und die Grünen bekämpfen das Stadionprojekt gegen ihre eigenen Stadträte.
Melanie Duchene, Keystone
Simpel und direkt: Mit einem Ja werben die Befürworter für das Projekt «Ensemble».
Simpel und direkt: Mit einem Ja werben die Befürworter für das Projekt «Ensemble».
Melanie Duchene, Keystone
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Die Schweiz hat Banken und Kühe, Berge und Käse. Sie hat die Demo­kratie. Und die Gegner eines neuen Fussballstadions in Zürich.

Einmal sind es die Anwohner, die dagegen opponieren, oder der VCS, ein anderes Mal ist es die SP der Stadt Zürich oder ein Kreis saturierter Bürger aus dem FDP-Kreis Höngg. 2003 erfinden sie den Begriff des Schattenwurfs, um ein Projekt zu bodigen, zu dem die Stimmbevölkerung mit 63,3 Prozent zugestimmt hat; und reizen den damaligen Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber dazu, von «Ökoterror» zu reden.

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