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Flüchtlinge in Zürcher Holzboxen: «Anforderungen steigen»

Ausnahmesituation in Oerlikon: Hunderte Flüchtlinge werden in Holzboxen untergebracht. Anja Klug vom Schweizer UNO-Flüchtlingshilfswerk sagt, was zumutbar ist.

Hélène Arnet
Pragmatisch: In solchen Holzhäuschen werden in Zürich-Oerlikon die Flüchtlinge untergebracht. Vier Personen teilen sich jeweils eine Box.
Pragmatisch: In solchen Holzhäuschen werden in Zürich-Oerlikon die Flüchtlinge untergebracht. Vier Personen teilen sich jeweils eine Box.
Doris Fanconi

In Zürich-Oerlikon werden demnächst 250 Flüchtlinge in eine Halle einziehen. Vier Personen werden sich dort eine Holzbox teilen müssen, die nur knapp 19 Quadratmeter gross ist. Entspricht das den internationalen Standards?

Es gibt keine völkerrechtlichen Standards, die genau vorschreiben, wie viele Quadratmeter in Flüchtlingsunterkünften pro Person zur Verfügung stehen müssen. Das wäre auch schwierig festzulegen, weil die Umstände sehr unterschiedlich sind. So hängt vieles davon ab, wie lange diese Menschen dort untergebracht sind und wie das Gesamtkonzept der Unterbringung aussieht. Wichtig ist, dass die Unterkünfte ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen und Schutz vor Übergriffen gewähren.

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