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Der Schutz von Whistleblowern ist löchrig

Jacqueline Fehr: «Wir können Beschäftigungssicherheit, aber nicht Stellensicherheit ermöglichen.»

Frau Fehr, wie schätzen Sie den Schutz von Whistleblowern ein?

Die Whistleblowerin fühlte sich in der Öffentlichkeit an den Pranger gestellt...

Was können Sie dann garantieren?

«Whistleblowing ist Pflicht. Wir müssen darum den Schutz verstärken.»

Wie könnte denn ein besserer Schutz aussehen?

Könnte man eine solche Geheimhaltungspflicht auf Kantonsebene einführen?

Werden Sie sich dort für eine solche Regelung starkmachen?

Wäre auch eine anonyme Meldestelle eine Alternative oder Ergänzung zum Ombudsmann, der derzeit die offizielle Whistleblower-Stelle des Kantons ist?

Die Whistleblowerin wünschte sich auch eine Person, welche sich vor sie stellte und eine Drehscheibenfunktion unter den verschiedenen Beteiligten übernähme…

«Wir gewähren den Beteiligten Rechtsschutz, wenn sich die Beschreitung des Rechtsweges als notwendig erweist.»

Das heisst, auch Sie sind der Meinung, dass dabei einiges nicht gut lief. Ziehen Sie denn noch andere Lehren daraus?

Es scheint mir, als ob der Kanton noch nicht viel konkrete Erfahrung mit Whistleblowing hat.

«Whistleblowing ist tatsächlich selten. Weshalb das so ist,ist nicht klar: Gibt es so wenig Fälle, weil die Erfahrungen nicht ermutigend sind?»

Wird dieser Compliance-Beauftragte den Ombudsmann in der Funktion der Whistleblowing-Stelle ersetzen?

Nach all dem, was Sie jetzt in Sachen Whistleblowing erlebt haben, können Sie da noch mit gutem Gefühl dazu auffordern, Missstände zu melden?