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«Die Architektur hat ein grosses Problem mit Machtmissbrauch»

Die renommierte Architektin Martha Thorne kritisiert die intransparente Haltung der ETH Zürich und schildert, wie sexuelle Belästigung in der Branche begünstigt wird.

«Ein falsches Wort, und die Karriere ist ruiniert»: Martha Thorne.
«Ein falsches Wort, und die Karriere ist ruiniert»: Martha Thorne.

Martha Thorne, was dachten Sie, als Sie von den Vorfällen an der ETH erfuhren? Ich war schockiert, als ich zum ersten Mal davon las. An einer Institution von Weltrang, wie die ETH eine ist, darf das nicht vorkommen. Studierende sollten sich in einem geschützten Rahmen wähnen können, in dem Gleichheit und Respekt gewährleistet wird. Die Vorfälle an der ETH – egal wie gross deren Ausmass nun ist – zeigen: Wenn eine Hochschule wissenschaftlich zu den besten gehört, heisst das nicht, dass auch die Gleichstellung auf einem hohen Niveau ist.

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