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«Die Bank hat einen angemessenen Gewinn anzustreben»

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) veräussert mehrere ihrer Immobilien – an die Meistbietenden. Bei Politikern und vielen Lesern von Redaktion Tamedia stösst dies auf Ablehnung. Die Bank nimmt Stellung.

«Core-Immobilie mit Entwicklungspotenzial»: Der alte Hauptsitz der ZKB, der «Eidgenoss» an der Bahnhofstrasse.
«Core-Immobilie mit Entwicklungspotenzial»: Der alte Hauptsitz der ZKB, der «Eidgenoss» an der Bahnhofstrasse.
Tom Kawara
Hat einen Richtwert von 12,5 Millionen Franken: Liegenschaft am Limmatquai 112.
Hat einen Richtwert von 12,5 Millionen Franken: Liegenschaft am Limmatquai 112.
Google Street View
«Aufstrebendes Zürich-West»: Wohn-/ Geschäftshaus Röschibachstrasse 24/26.
«Aufstrebendes Zürich-West»: Wohn-/ Geschäftshaus Röschibachstrasse 24/26.
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Die ZKB macht momentan mehrere ihrer Immobilien zu Geld: Das Sportzentrum Sonnenberg und Anteile an den Tertianum-Altersheimen sind bereits verkauft – jeweils an die Meistbietenden. Ebenfalls zum Verkauf stehen weitere Immobilien (siehe Bildstrecke). Die Bank will so ihre Eigenkapitalbasis erhöhen.

Die Verkäufe stossen vielen aber sauer auf. SP-Nationalrätin Jacqueline Badran äusserte sich in einem offenen Brief an die Bank und kritisierte die Verkäufe an Meistbietende: «Ihr seid eine Volksbank im Volksvermögen, und ihr seid der lokalen Volkswirtschaft und euren Eigentümern – dem Volk – verpflichtet.» Dafür erhält sie in den Kommentarspalten auf Redaktion Tamedia viel Unterstützung. Manche Leser glauben an übereilte Verkäufe, weil der Bank Probleme mit den US-Behörden drohen.

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