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«Sie haben einem Steward die Nase gebrochen»

Stadionmanager Peter Landolt hat es nach dem gestrigen Match geschafft, den gewalttätigen FCZ-Mob aus dem Stadionbauch zu spedieren. Im Interview erklärt er, wie.

Heikle Situation: Die nervösen Vermummten können überredet werden, das Stadioninnere zu verlassen.

Herr Landolt, Sie waren im Stadionbauch, als vermummte Chaoten versucht haben, in die Spielerkabine zu gelangen. Was ist geschehen?

Angefangen hat alles, als die FCZ-Spieler sich bei der Südkurve verabschieden wollten. Die Kurve hat aber bereits vor dem Spiel signalisiert, dass sie das nicht will. Dann fing es an, in der Kurve zu brodeln. Einige verliessen das Stadion zuerst und gingen auf die Badenerstrasse. Dann kamen sie zurück und stürmten via Haupttribüne und Nebenplatz Richtung Spielergarderoben. Zuerst konnten wir sie noch zurückdrängen, doch sie begaben sich via Haupttribüne und Tartanbahn zum Spielertunnel. Ein Teil der Vermummten konnte dort wieder verjagt werden, doch etwa 30 Männern gelang es, ins Stadioninnere zu gelangen. Dabei haben sie einem Steward die Nase gebrochen. Dieser musste danach ins Spital.

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