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Die einzige Konstante im Kreis 4 ist der Wandel

Aussersihl hat sich den Charakter des Stadtlabors bewahrt, in dem wild kreiert und improvisiert wird.

Thomas Wyss
Wie an der Enthüllung zu vernehmen war, hätten die Gestalter dem Sozial-Zwingli als besonderes Zeichen gern noch eine Pfarrer-Sieber-Mütze aufgesetzt. Foto: Sabina Bobst
Wie an der Enthüllung zu vernehmen war, hätten die Gestalter dem Sozial-Zwingli als besonderes Zeichen gern noch eine Pfarrer-Sieber-Mütze aufgesetzt. Foto: Sabina Bobst

In Aussersihl eine Grenzerfahrung zu machen, ist horizont­erweiternd.

Ich tat das einst mit einem Kollegen, an einem milden Herbsttag, für ein Buchprojekt. Ausgestattet mit Velos, Kilometerzähler und Stadtplan, radelten wir die Quartiergrenze entlang. Startort war die Baubaracke bei der Postbrücke, auf der Südseite des Hauptbahnhofs. Von da ging es zur Stauffacherbrücke, weiter zur Manessestrasse, von dort zum Tramdepot Kalkbreite, weiter zum Lochergut, die Badenerstrasse entlang via Albisrieder- und FC-Zürich-Platz, Herdern- und Baslerstrasse zum Schlachthof, bald darauf vorbei am Konzertbunker Komplex 457 bis zur Hohlstrasse 440, dem äussersten Punkt des Kreises 4, und danach ennet der Gleise via Bahnhof Hardbrücke, Geroldstrasse und Langstrassenunterführung zurück zur Baracke.

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