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Korruption und Machtmissbrauch? Berichte entlasten ETH

Eine externe Untersuchung verneint alle Vorwürfe von ETH-Professorin Ursula Keller – gibt aber Empfehlungen ab.

Ein Interview mit Physikprofessorin Ursula Keller löste die Untersuchung aus. Sie habe ihre Vorwürfe nicht im juristischen Sinn gemeint, sagte sie später. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Ein Interview mit Physikprofessorin Ursula Keller löste die Untersuchung aus. Sie habe ihre Vorwürfe nicht im juristischen Sinn gemeint, sagte sie später. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Im März hatte die Physikprofessorin Ursula Keller von der ETH Zürich im Onlinemagazin «Republik» schwere Vorwürfe erhoben. «Als Frau ist man am Physikdepartement dieser Hochschule in einem Haifischbecken», sagte sie dort in einem Interview. Neben der Diskriminierung von Frauen kritisierte Keller auch die angeblich intransparente Vergabe von Forschungsgeldern. «Im Grunde spreche ich von Korruption», sagte sie weiter und warf einem «inneren Zirkel von Professoren» vor, ihre Macht zu missbrauchen. Die ETH werde von inoffiziellen Koalitionen gelenkt, welche sämtliche Macht auf sich vereinigten.

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