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«Die Fifa gehört zu Zürich»

Am Mittwoch tritt Elmar Ledergerber als Präsident von Zürich Tourismus zurück. Der Ex-Stadtpräsident über Zürichs Image und die Notwendigkeit eines neuen Kongresszentrums.

Mehr Zeit für Musse: Elmar Ledergerber (71) mit seinem Hund Fuchur. Foto: Dieter Seeger
Mehr Zeit für Musse: Elmar Ledergerber (71) mit seinem Hund Fuchur. Foto: Dieter Seeger

Zürich steht wegen der Fifa im Fokus der Weltöffentlichkeit. Wie ­beeinflusst dies das Image der Stadt?

Es ist die Fifa, die im Brennpunkt steht und nicht Zürich. Doch als Standort der Fifa ist die Stadt auch irgendwo betroffen. Es ist nach wir vor so, dass viele europäische Städte gern der Fifa einen Sitz anbieten würden. Die Fifa gehört zu Zürich, und wir haben in der Vergangenheit viel Freude daran gehabt. Mit diesen Korruptionsgeschichten, die aufplatzen wie Eiterbeulen, ist diese Freude zurzeit nicht sehr gross. Wir müssen schauen, was die Schweiz für einen Beitrag leisten kann, dass die Fifa eine saubere, inter­national geachtete Organisation wird, die sich für den Fussball einsetzt, nicht nur um Geld zu verdienen, sondern um allen Freude zu bereiten. Gelingt dies, sind wir wieder sehr stolz auf die Organisation. Dann ist sie auch touristisch wieder ein Trumpf für die Stadt.

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