Die Giraffen sind da!

Im Zoo Zürich sind drei junge Giraffenweibchen eingetroffen. Sie sind die ersten «Zürcher» Giraffen seit 1956.

Netzgiraffe Luna in der Quarantänestation des Zoo Zürich.

Netzgiraffe Luna in der Quarantänestation des Zoo Zürich. Bild: Zoo Zürich, Cordula Galeffi

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Die drei Giraffenweibchen, die neu im Zoo Zürich leben, heissen Malou, Jahi und Luna und stammen aus den Zoos in Rotterdam, Amsterdam und Chorzów, wie der Zoo heute Montag mitgeteilt hat. Vergangene Woche sind sie in Zürich eingetroffen, doch zu sehen sind sie noch nicht. Wie alle neue Tiere im Zoo durchlaufen auch die Netzgiraffen eine obligatorische Quarantäne.

Der Zoo zeigt, wie die Giraffendamen in ihrer neuen Heimat ankommen und das neue Zuhause erkunden. Video: Zoo Zürich

Malou, Jahi und Luna sind gemäss Zoo Zürich Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms und zwischen gut zwei und knapp vier Jahren alt. Sie reisten mit Spezialfahrzeugen auf dem Landweg nach Zürich. Die drei weiblichen Giraffen hätten die Reise gut überstanden uns sich in ihrer neuen Heimat bereits etwas eingelebt.

30 Tage in Quarantäne

Die Quarantäne findet im Giraffenhaus der neuen Lewa-Savanne statt und dauert mindestens dreissig Tage. Danach dürfen die drei jungen Tiere schrittweise auch die anderen Bereiche ihres neuen Zuhauses kennen lernen. Für die Besucherinnen und Besucher sind sie aber erst ab der Eröffnung der Lewa-Savanne am 9. April zu sehen.

«Die Ankunft der Giraffen ist ein bedeutsamer Moment für uns», sagt Zoodirektor Alex Rübel gemäss Medienmitteilung. «Sie sind die ersten Tiere in der von langer Hand geplanten Lewa-Savanne, in der damit nun Leben einkehrt. Das macht Freude.» Es sei ausserdem eine Rückkehr dieser Tierart nach langer Zeit. Letztmals waren 1956 Giraffen im Zürcher Zoo zu sehen.

Zehn Tierarten leben in der Savanne

Für den Zoo ist die Lewa-Savanne der nächste Meilenstein in seinem Masterplan. Namenspatin der neuen Anlage ist das Lewa Wildlife Conservancy in Kenia, ein Wildtierreservat, das der Zoo Zürich seit 1998 unterstützt. In den letzten fünf Jahren ist dort kein einziges Nashorn gewildert worden.

In der Zürcher Lewa-Savanne ziehen nun im Verlauf der nächsten Monate nach und nach alle weiteren Bewohner ein. Bei der Eröffnung an Ostern 2020 werden über zehn Tierarten den grossflächigen Bereich neben der Elefantenanlage bewohnen, darunter neben den Netzgiraffen auch Breitmaulnashörner, Grevyzebras, Strausse, Erdmännchen und Tüpfelhyänen.

Erstellt: 18.11.2019, 15:51 Uhr

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