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Die Hälfte der Jugendlichen erhielt Alkohol

Bei unangemeldeten Testkäufen in der Stadt Zürich sind in jedem zweiten Fall alkoholhaltige Getränke an Minderjährige verkauft worden.

Die Testkäufe sind in Läden, Tankstellenshops und Kiosken durchgeführt worden. (Bild: Tages-Anzeiger)
Die Testkäufe sind in Läden, Tankstellenshops und Kiosken durchgeführt worden. (Bild: Tages-Anzeiger)

Die Stadtpolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Blauen Kreuz und der Suchtpräventionsstelle im letzten Jahr 104 Alkoholtestkäufe durchgeführt. Kontrolliert wurden Kioske, Verkaufsläden, Tankstellenshops, Restaurants und Festwirtschaften. Dabei sind nicht nur der Verkauf von Zigaretten, Bier und Wein an unter 16-Jährige, kontrolliert worden, sondern auch jener von Spirituosen und daraus hergestellten Mischgetränken (sogenannte Alcopops) an unter 18-Jährige.

Das Ergebnis: Die Hälfte der 14- bis 17-jährigen Jugendlichen erhielt alkoholhaltige Getränke; an Festveranstaltungen waren es sogar 80 Prozent. Bei 24 Tabaktestkäufen wurden den 14- und 15-Jährigen in 23 Prozent der Fälle Tabakwaren verkauft. Die fehlbaren Verkäufer wurden verzeigt.

Konsequenzen gezogen

Die unangekündigt durchgeführten Alkoholtestkäufe hätten in einzelnen Betrieben bereits Wirkung gezeigt, schreibt die Stadtpolizei. Die verantwortlichen Patentinhaber haben ihr Verkaufspersonal geschult oder in ein neues Kassasystem investiert. Dieses macht das Verkaufspersonal mit einer Warnmeldung darauf aufmerksam, das Alter der Kundschaft zu überprüfen.

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