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Die Hälfte der Polizeibewerber fällt beim Deutschtest durch

In Stadt und Kanton Zürich werden die Deutschkenntnisse bei der Rekrutierung von Polizisten zunehmend zum Problem. Jetzt gibts Nachhilfe.

Auch dem Körper wird während der Ausbildung einiges abverlangt: Polizeischüler beim Training in Opfikon. Foto: Doris Fanconi
Auch dem Körper wird während der Ausbildung einiges abverlangt: Polizeischüler beim Training in Opfikon. Foto: Doris Fanconi

«Gut genug sind nur die Besten» heisst es in der Broschüre der Zürcher Kantonspolizei für angehende Polizistinnen und Polizisten. Der Satz ist durchaus als Warnung gedacht. Denn das Aufnahmeverfahren ist anspruchsvoll – zu anspruchsvoll für viele. So schaffte in den letzten Jahren im Schnitt nur jeder zehnte Bewerber die Aufnahmeprüfung für die Polizeischule. «Wir hatten jedes Jahr jeweils rund 1000 Bewerbungen für die zweijährige Polizeiausbildung, 100 davon haben die Aufnahmeprüfung bestanden», sagt Werner Schaub, Medienchef der Kantonspolizei. Die Erfolgsquote von 10 Prozent sei in den letzten Jahren stabil gewesen. Bei der Stadtpolizei Zürich bewerben sich jährlich 400 bis 500 Personen. Davon beginnen circa 12 Prozent die Polizeischule, wie Info-Chef Marco Cortesi sagt.

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