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Die Heftigkeit überraschte alle

Nächste Woche wird der Hafenkran abgebrochen. Hat er etwas gebracht? Eine Gesprächsrunde war sich gestern einig: Der grösste Wert des Kunstprojekts war die Diskussion, die es ausgelöst hat.

Nach neun Monaten ist Schluss mit dem Kunstprojekt am Limmatquai, das so viele Gemüter aufgewühlt hat. Foto: Urs Jaudas
Nach neun Monaten ist Schluss mit dem Kunstprojekt am Limmatquai, das so viele Gemüter aufgewühlt hat. Foto: Urs Jaudas

Zürich – «Was war denn so schlimm daran?», fragte Gesprächsleiter Filippo Leutenegger SVP-Gemeinderat Mauro Tuena. «Nichts hat er gebracht, aber die Steuerzahler mussten zahlen, und der Gemeinderat wurde übergangen.» «Was brachte er der Stadt?», fragte Leutenegger SP-Gemeinderätin Min Li Marti. «Er stiftete Identität im Positiven und im Negativen – ob man ihn gut fand oder einen Schrotthaufen.» FDP-Stadtrat Leuten­egger bekannte, dass er im Wahlkampf nie daran gedacht habe, dass er als Vorsteher des Tiefbaudepartements den Kran eines Tages kriegen würde. Für ihn ist er «unglaublich in jeder Hinsicht – dass ein rostiger Apparat so viel Diskussionen auslösen kann!»

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