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Die Heilsarmee feuert Lesbe – und gerät in die Kritik

Eine lesbische Heimleiterin der Heilsarmee hat ihre Stelle verloren, weil sie mit einer Mitarbeiterin eine Beziehung hat – zum Ärger der Lesbenorganisation.

Toleriert keine «ausserehelichen und gleichgeschlechtliche Verbindungen von Führungskräften mit Mitarbeitenden»: Die Heilsarmee.
Toleriert keine «ausserehelichen und gleichgeschlechtliche Verbindungen von Führungskräften mit Mitarbeitenden»: Die Heilsarmee.
Keystone

Überrascht ist Eveline Mugier nicht. Aber verärgert. «Es stört mich, wenn sich bei der Partnerwahl nicht alle so verhalten können, wie es für sie stimmt», sagt die Geschäftsführerin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS). Ihre Kritik richtet sich gegen die Heilsarmee. Die christliche Wohltätigkeitsorganisation hat Anfang April der Leiterin einer Behinderteneinrichtung im Kanton Zürich gekündigt – wegen deren intimer Beziehung zu einer Mitarbeiterin.

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