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Die hiesigen Krebse sind aus dem Türlersee verschwunden

Im letzten Sommer hat die Krebspest im Türlersee den ganzen Bestand der einheimischen Krebse ausgelöscht. Es war die grösste Population des Kantons.

Fragil: Die einheimischen Krebse – hier ein Steinkrebs – sind im Kanton Zürich stark bedroht. Grund: Krebspest und verbaute Gewässer.
Fragil: Die einheimischen Krebse – hier ein Steinkrebs – sind im Kanton Zürich stark bedroht. Grund: Krebspest und verbaute Gewässer.
Patrick Gutenberg
Zu Tausenden elend eingegangen: Diesen Sommer hat die Krebspest den gesamten Bestand an Edelkrebsen im Türlersee ausgelöscht.
Zu Tausenden elend eingegangen: Diesen Sommer hat die Krebspest den gesamten Bestand an Edelkrebsen im Türlersee ausgelöscht.
Patrick Gutenberg
Die Einheimischen: Steinkrebse (im Bild) sind die kleinsten der einheimischen Arten, der Edelkrebs der grösste, der Dohlenkrebs der kräftigste und seltenste.
Die Einheimischen: Steinkrebse (im Bild) sind die kleinsten der einheimischen Arten, der Edelkrebs der grösste, der Dohlenkrebs der kräftigste und seltenste.
Doris Fanconi
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Vor einem Jahr lautete eine der wenigen guten Nachrichten des Zürcher Krebs-Experten Rolf Schatz: Im Säuliamt gibt es noch keine ausländischen Krebsarten. Zurzeit erhebt Schatz zusammen mit freiwilligen Helfern den Krebsbestand der kantonalen Gewässer und hat unter anderem festgestellt, dass in der Stadt Zürich die einheimischen Krebse ausgestorben sind. Nicht zuletzt weil sie von ausländischen Krebsarten verdrängt wurden. Im Säuliamt aber, vorab im Türlersee bei Aeugst, fand er noch eine gesunde Population von Edelkrebsen. Diese ist in diesem Sommer verschwunden. Die Krebspest ist im Säuliamt angekommen.

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