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«Die Immobilienagenturen schielen meist nur auf einen hohen Mietzins»

An Zürichs teuerster Einkaufsmeile steigen die Mieten ungebremst. Markus Hünig, Präsident der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse, glaubt zu wissen, wie sich die internationalen Ladenketten das leisten können.

Herr Hünig, die Mietpreise an der Bahnhofstrasse steigen ungebrochen. Was sagen Sie zu dieser Entwicklung?Es ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es schade, wenn traditionelle und einheimische Geschäfte verschwinden. Andererseits ist es aber auch ein Zeichen für die Attraktivität der Bahnhofstrasse. Man darf das nicht dramatisieren. Wenn man die Leute fragt, welches Geschäft ihnen fehlt, kommt den meisten gar keines in den Sinn.

Die «SonntagsZeitung» spricht von Mietzinsen um die 10'000 Franken pro Quadratmeter und Jahr an der Bahnhofstrasse. Zudem ist von Ablösesummen bis zu 10 Millionen die Rede. Können Sie das bestätigen? Diese Zahlen sind mir unbekannt. Ich war einmal bei Verhandlungen um ein Geschäftslokal dabei. Dort war die Rede von 5000 bis 7000 Franken pro Quadratmeter. Diese Ablösesummen sind mir ebenfalls unbekannt. Ich kann das weder bestätigen noch widerlegen.

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