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«Die KMU-Prostitution sollte nicht benachteiligt werden»

Die Alternativen wollen, dass kleine Sexsalons keine Bewilligung brauchen. Und es gibt für sie vor allem ein Quartier, wo die Salonprostitution stattfinden darf.

Ihn stört das Reglementierungsbedürfnis der rot-grün regierten Stadt: Niklaus Scherr von der Alternativen Liste.
Ihn stört das Reglementierungsbedürfnis der rot-grün regierten Stadt: Niklaus Scherr von der Alternativen Liste.
Doris Fanconi

Sie haben mit Christina Schiller zusammen ein Postulat eingereicht, das die Bewilligungspflicht für Sexsalons lockern will. Warum?

Es geht uns um die Kleinsalons, in denen eine oder zwei Frauen arbeiten. Als der Gemeinderat die neue Prostitutionsgewerbeverordnung beschlossen hat, war das Gros der Meinung, dass diese Frauen keine Bewilligung brauchen. Weil die Polizei die Verordnung aber wörtlich anwendet, braucht es zum Beispiel bereits eine Bewilligung, wenn zwei Sexarbeiterinnen ein 2-Zimmer-Appartement benützen.

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