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Die Krux mit dem virtuellen Meter

Die Frage, wie viel Platz Velofahrer auf der Fahrbahn für sich beanspruchen können, ist für die Sicherheit entscheidend. Doch sie lässt sich nicht leicht beantworten.

Wie viel darfs denn sein? Fehlt der Radstreifen, empfiehlt die Zürcher Stadtpolizei den Velofahrern, am rechten Fahrbahnrand einen virtuellen Korridor von einem Meter Breite als Verkehrsfläche zu nutzen.
Wie viel darfs denn sein? Fehlt der Radstreifen, empfiehlt die Zürcher Stadtpolizei den Velofahrern, am rechten Fahrbahnrand einen virtuellen Korridor von einem Meter Breite als Verkehrsfläche zu nutzen.
Alessandro Della Bella, Keystone
Heikle Situation: Die Fahrbahnfläche ist knapp und Radstreifen haben selten Platz.
Heikle Situation: Die Fahrbahnfläche ist knapp und Radstreifen haben selten Platz.
Gaetan Bally, Keystone
Fahrbahneinfärbung: Mit roter oder grauer Farbe werden Bereiche der Fahrbahn eingefärbt, um zu verdeutlichen, dass man hier mit Veloverkehr rechnen muss.
Fahrbahneinfärbung: Mit roter oder grauer Farbe werden Bereiche der Fahrbahn eingefärbt, um zu verdeutlichen, dass man hier mit Veloverkehr rechnen muss.
Gaetan Bally, Keystone
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Die steigende Zahl der Velounfälle im Frühjahr lässt Experten zum Schluss kommen, dass sich vor allem ungeübte Schönwetterfahrer in Gefahr bringen. Ihnen fehle die Routine im Strassenverkehr, sagt Kurt Egli von Pro Velo.

Doch selbst Vielfahrer sind unsicher, wenn es um gewisse Verhaltensweisen im Verkehr geht. So zeigte sich eine Leserin erstaunt über Eglis Aussage, dass Velofahrer einen Sicherheitsabstand von einem Meter zum Strassenrand einhalten sollten. «Wenn es eine solche Regel gäbe, dann müsste man in Zürich sämtliche Radstreifen neu anbringen», sagt sie gegenüber Redaktion Tamedia. «Der grau eingezeichnete Bereich für Velofahrer auf der Fahrbahn der Langstrasse ist jedenfalls niemals einen Meter breit.»

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