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«Ganz ausschliessen lässt sich ein Crash nie»

Für den Chef des Bundesamtes für Zivilluftfahrt, Peter Müller, hat die Sicherheit am Flughafen Zürich oberste Priorität. Darum setzt er sich für die Pistenverlängerung und für Abflüge über die Goldküste ein.

Kurz vor dem Ruhestand: Bazl-Direktor Peter Müller zieht Bilanz – und weist auf Gefahren hin. Foto: Ruben Wyttenbach (13 Photo)
Kurz vor dem Ruhestand: Bazl-Direktor Peter Müller zieht Bilanz – und weist auf Gefahren hin. Foto: Ruben Wyttenbach (13 Photo)

Herr Müller, braucht es eine Katastrophe, damit sich das Bundesamt für Zivilluftfahrt für mehr Sicherheit am Flughafen Zürich einsetzt?

Nein. Bei allem Verständnis für die Lärmthematik: Wir möchten die Sicherheitsmarge in Zürich erhöhen. In der Güterabwägung zwischen Sicherheit und Umwelt sollte erstere ein noch grösseres Gewicht erhalten. Das möchten wir im neuen Luftfahrtpolitischen Bericht auch so formulieren. Wir unternehmen viel, damit ein Absturz weniger wahrscheinlich wird – ganz ausschliessen lässt sich ein Crash aber nie. Der Sicherheitsbericht zum Flughafen Zürich vom März 2013 enthält einen Katalog mit Massnahmen, welche die Sicherheit verbessern können. Einige dieser Massnahmen wurden umgesetzt, andere sind noch in Abklärung.

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