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Die Landeshymne, die keiner hören wollte

Paul Burkhard schrieb 1973 für das Eidgenössische Sängerfest in Zürich eine neue Landeshymne. Sie löste fast einen Streik aus, und der Komponist fiel in eine Depression.

Der grosse Moment: Am 29. März 1973 stellte im Zürcher Stadthaus ein Chor das «Schweizerlied» vor.
Der grosse Moment: Am 29. März 1973 stellte im Zürcher Stadthaus ein Chor das «Schweizerlied» vor.
Keystone

Paul Burkhard wusste, was die neue Landeshymne nicht sein soll: Keine Berge, kein Morgenrot soll sie besingen, nicht schwer im Wortschatz darf sie sein. Mit dem Zürcher Autor Herbert Meier schrieb er das «Schweizerlied» als Alternative zum Schweizerpsalm, der damals, in den 60er- und 70er-Jahren wegen seiner Schwülstigkeit in der Kritik stand.

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