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Die letzten Wiediker Strassenkinder

Sie nannten sich Martasträssler, spielten Fussball auf Zürichs Asphalt. Viele sind äusserst erfolgreiche Sportler geworden. Zum Beispiel Köbi Kuhn.

Vier Martasträssler kehren zurück: Hans Schärli, Werner Lüscher, Bruno Brizzi, Bruno Piatti (v.l).
Vier Martasträssler kehren zurück: Hans Schärli, Werner Lüscher, Bruno Brizzi, Bruno Piatti (v.l).
Reto Oeschger

Das Gespräch mit diesen Männern ist wie eine Postkarte in Schwarzweiss. Darauf ist eine Stadt zu sehen, die mit der heutigen nur noch die Fassaden teilt. Und die Strassennamen. Die vier Männer, alle um die 80, die jetzt auf der Kreuzung Marta-/ Zurlindenstrasse stehen, nennen sich Martasträssler. Es sind vier von einstmals mehr als 50, die in der Kriegszeit und kurz danach an dieser Kreuzung mit Tennisbällen Fussball spielten oder mit Hartgummi-bereiften Velos durchs Quartier rasten. Einige von ihnen haben es in die weite Welt geschafft, andere sind immer hier geblieben. Und nun stehen Bruno Brizzi, Werner Lüscher, Bruno Piatti und Hans Schärli an der gleichen Stelle und erzählen Geschichten, die scheinbar mehr Jahre zurückliegen, als Menschen überhaupt alt werden können.

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