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«Die Leute machen sich keine Vorstellung, was da wirklich passiert»

Nachdem die Stadtpolizei mehrere Chaoten im Internet an den Pranger stellte, geht sie nun einen Schritt weiter – und veröffentlicht Videoaufnahmen. Ist dies ein Schritt zu weit?

Pyros, Stühle und Absperrungen: Krawallmacher im Zürcher Letzigrund nutzen alles als Waffen. (Video: Reuters).

Gewaltbereite Basler Fans, die im Letzigrund Pyropetarden nach Sicherheitsleuten werfen, Eingänge stürmen und rücksichtslos demolieren und prügeln. Dies zeigen die Aufnahmen, welche die Zürcher Stadtpolizei gestern der «Rundschau» und heute sämtlichen Medien zur Verfügung stellt.

Damit geht die Polizei noch weiter als mit den Internetprangern, die seit der Anpassung der Strafprozessordnung möglich sind und schon zweimal genutzt wurden. Auch nicht gewaltbereite Fans, die zufällig in die Gewaltszenen gerieten, könnte man als aufmerksamer Zuseher erkennen. Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei, sieht hier aber keine Datenschutzproblematik: «Sämtliche Gesichter wurden verpixelt. So erkennt man die Akteure nicht.»

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