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«Die Leute wissen: Das ist keine Initiative, um Zeichen zu setzen»

Für Bundesrätin Sommaruga geht es bei der Masseneinwanderungs-Initiative um eine wichtige Weichenstellung. Vor der Abstimmung diskutierte sie mit «Tages-Anzeiger»-Chefredaktor Res Strehle.

«Die Zersiedlung der Schweiz muss gestoppt werden»: «Tages-Anzeiger»-Chefredaktor Res Strehle diskutiert mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga.

«Frau Bundesrätin, Sie machen das hervorragend, herzlichen Dank», sagte ein Mann zu Simonetta Sommaruga, die gestern ihren letzten öffentlichen Auftritt zur Zuwanderungsinitiative hatte, über die die Schweiz am 9. Februar abstimmt. Und was macht die Berner Sozialdemokratin, die im neuen Tamedia-Gebäude von TA-Chefredaktor Res Strehle befragt wurde, so hervorragend? Sie fokussiert, würden Kommunikationsprofis sagen. Sie geht auf jede Frage ein und führt jede Antwort gezielt und gekonnt auf ihre Kernbotschaft gegen die Initiative hin. Die da wäre: Mit einem Ja lösen wir keines der in den Fragen aufgeworfenen Probleme, schaffen aber ein Klima der Unsicherheit, das noch grössere Probleme verursacht. Das tönt dann etwa so:

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