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Die Medizin erhält eine starke Stellung in der Unileitung

Ein neuer Mediziner-Chef soll Universität und Unispital näher zusammenbringen.

Kandidaten für den Prorektorenposten gesucht: Universität Zürich. Foto: Keystone
Kandidaten für den Prorektorenposten gesucht: Universität Zürich. Foto: Keystone

Die medizinische Fakultät ist ein bedeutender Teil der Universität. Sie macht rund ein Drittel des Gesamtumsatzes von 1,3 Milliarden Franken aus. Von 584 Professuren entfallen 162 auf die Medizin. Speziell ist auch die Verknüpfung mit den universitären Spitälern (Unispital, Balgrist, Kispi, Psychiatrie). Ein Grossteil der Medizinprofessoren ist nicht nur in Forschung und Lehre tätig, sondern auch in der Klinik. Nun sollen die Anliegen der klinischen Medizin in der Unileitung mehr Gewicht bekommen. Und umgekehrt soll die Unileitung den Spitälern ihre Meinung direkter vermitteln können. Heute gibt es Doppelspurigkeiten und Schnittstellen, die diese Kommunikation erschweren. Der Dekan der medizinischen Fakultät – derzeit Klaus Grätz – stellt die Verbindung der medizinischen Fakultät zum Unispital sicher. Er ist aber nicht Mitglied der Unileitung. Laut Grätz kann das etwa bei Berufungen zu Problemen führen. «Der Dekan ist an den Verhandlungen mit den Favoriten nicht beteiligt; anderseits kennt die Unileitung die Fragestellungen der Spitäler zu wenig.»

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