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Die offene Prostituierten-Szene am Zürcher Sihlquai

Im Kreis 5 hat sich das Sex-Gewerbe eingenistet – mit üblen Folgen für das Quartier. Der TA hat das gehetzte Kommen und Gehen eine Nacht lang mitverfolgt.

Eindeutige Gesten: Am Strassenstrich Sihlquai schaffen Nacht für Nacht rund 60 Frauen an, vor allem Ungarinnen.
Eindeutige Gesten: Am Strassenstrich Sihlquai schaffen Nacht für Nacht rund 60 Frauen an, vor allem Ungarinnen.
Helmut Wachter

«Hi Schatzi, blasen, ficken?» Die ungarischen Frauen am Sihlquai reden nicht um den Brei herum. Sie sind aufdringlich und kommen sofort zur Sache. Jeder Fussgänger, der vorbeigeht, und jeder Autofahrer, der anhält, wird mit diesem Standardsatz begrüsst. Damit erschöpft sich bei den meisten der deutsche Wortschatz. Die Frauen sind jung, die meisten kaum viel älter als zwanzig Jahre. Sie zeigen viel Haut, posieren am Strassenrand, heben den Minirock oder lassen die Hosen runter und zeigen ihren Tanga. Andere machen den Busen frei und machen mit eindeutig-zweideutigen Handzeichen auf ihre Dienstleistungen aufmerksam.

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