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Die passabelste aller schlechten Lösungen

Die Stadt Zürich hat erstmals ein neues Leitliniensystem für Sehbehinderte umgesetzt. Beim Praxistest vor Ort fällt es allerdings durch.

Neue Bodenmarkierungen: Auf dem Goldbrunnenplatz im Zürcher Kreis 3 sind erstmals auch auf der Fahrbahn taktilvisuelle Leitlinien für Sehbehinderte angebracht.
Neue Bodenmarkierungen: Auf dem Goldbrunnenplatz im Zürcher Kreis 3 sind erstmals auch auf der Fahrbahn taktilvisuelle Leitlinien für Sehbehinderte angebracht.
Tamedia AG/Thomas Egli
Leitlinien – aber nicht überall: Auf einem diagonal verlaufenden Fussgängerstreifen am Goldbrunnenplatz fehlen die Bodenmarkierungen. Sehbehinderte laufen in einem solchen Fall im rechten Winkel zur Bordkante über die Fahrbahn – und landen auf der Strasse.
Leitlinien – aber nicht überall: Auf einem diagonal verlaufenden Fussgängerstreifen am Goldbrunnenplatz fehlen die Bodenmarkierungen. Sehbehinderte laufen in einem solchen Fall im rechten Winkel zur Bordkante über die Fahrbahn – und landen auf der Strasse.
Tamedia AG/Thomas Egli
Führungslos: Bei Tram- und Buslinienfahrbahnen fehlen die Bodenmarkierungen jeweils.
Führungslos: Bei Tram- und Buslinienfahrbahnen fehlen die Bodenmarkierungen jeweils.
Tamedia AG/Thomas Egli
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Am Goldbrunnenplatz im Züricher Kreis 3 bietet sich den Passanten ein aussergewöhnlicher Anblick: Die weissen Leitlinien, an denen sich Blinde oder Sehbehinderte mittels Stock orientieren können, enden nicht mehr am Trottoirrand, sondern werden in gelber Farbe über den Zebrastreifen weitergeführt. Das ist ein Novum für Zürich. Nirgendwo sonst in der Stadt gibt es auf der Fahrbahn diese sogenannten «taktilvisuellen Leitlinien».

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