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«Die Pflegeelternschaft hat einen schalen Nachgeschmack»

Zürich sucht homosexuelle Pflegeeltern. Tobias Munz betreut gemeinsam mit seinem Partner zwei Pflegekinder in Hamburg. Er erzählt, dass sie mit ganz anderen Problemen als Vorurteilen zu kämpfen haben.

Grosse Aufgabe: Die Betreuung eines Kindes stellt alle Paare – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung – vor grosse Herausforderungen.
Grosse Aufgabe: Die Betreuung eines Kindes stellt alle Paare – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung – vor grosse Herausforderungen.
Keystone

Die Stadt Zürich braucht Pflegeeltern für Kinder, die ein zweites Zuhause brauchen, weil sich ihre leiblichen Eltern nicht mehr angemessen um sie kümmern können. Die Suche nach geeigneten Pflegefamilien ist jedoch nicht einfach. Deshalb geht die Stadt Zürich nun neue Wege: Sie hat einen Werbefilm produziert, der sich explizit an Schwule und Lesben als potenzielle Pflegeeltern wendet. «Ob verheiratet oder unverheiratet, Einzelperson oder Familie, kinderlos oder mit Kindern – das Wichtigste ist, dass das Pflegekind in ein passendes und gutes Umfeld kommt», lautet die Botschaft der Kampagne. Der Film lief im November in Zürcher Kinos. Zwei gleichgeschlechtliche Paare haben bereits ihr Interesse angemeldet.

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