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Die Pop-up-Plage

Warum trendige Stadtzürcher gerne den guten Geschmack ignorieren. Über den Fluch temporärer Restaurants – und wo sich ein Besuch lohnt.

Spektakuläre Location, braves Essen: The Cocoon im spiralförmigen Bürokomplex beim Bahnhof Tiefenbrunnen blieb im Oktober 2015 hinter den Erwartungen zurück.
Spektakuläre Location, braves Essen: The Cocoon im spiralförmigen Bürokomplex beim Bahnhof Tiefenbrunnen blieb im Oktober 2015 hinter den Erwartungen zurück.
Thomas Egli
Optisch ein Genuss, kulinarisch nichts Besonderes: Die Postgarage in Altstetten, von uns im Januar 2016 besucht.
Optisch ein Genuss, kulinarisch nichts Besonderes: Die Postgarage in Altstetten, von uns im Januar 2016 besucht.
Thomas Burla
Sie wissen, wie Pop-up richtig geht: Laura Schälchli, Valentin Diem und Fanny Eisl (v. l.).
Sie wissen, wie Pop-up richtig geht: Laura Schälchli, Valentin Diem und Fanny Eisl (v. l.).
Reto Oeschger
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Zürcher sind wie pawlowsche Hunde. Man muss nur das Wort «Pop-up» sagen, schon läuft ihnen das Wasser im Mund zusammen. Das Gute daran: Ausgezeichnete Projekte wie die von Valefritz und Franzoli erreichen ein grosses Publikum. Das Schlechte: Trittbrettfahrer wollen auch etwas vom Kuchen abhaben und drohen die Stadt mit unausgegorenen oder leidenschaftslosen Konzepten zu überschwemmen.

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