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Die Religion aus dem Hinterhof

Die muslimische Gemeinde in Zürich wächst wie keine andere Glaubensgemeinschaft. Doch ihre Stimme gegen aussen ist schwach, und die finanziellen Mittel sind beschränkt.

Imam Mohammed Hakimi mit Gläubigen beim Freitagsgebet in der Zürcher Al-Hidaya-Moschee. Foto: Dominique Meienberg
Imam Mohammed Hakimi mit Gläubigen beim Freitagsgebet in der Zürcher Al-Hidaya-Moschee. Foto: Dominique Meienberg

An der Hafnerstrasse 41 im Kreis 5 ist nichts so, wie es von aussen scheint. Ein schmuckloses braunes Backsteingebäude, gezogene Vorhänge und keinerlei Hinweise, was sich im Innern dieses Industrierelikts verbergen könnte. Wer im dunklen Gang die Eingangstüre findet, der trifft nicht auf verschwitzte Metallarbeiter, sondern auf einen freundlich lachenden Imam: Mohammed Hakimi, 53 Jahre alt und vor 13 Jahren aus Libyen in die Schweiz eingewandert. «As-salam alaikum – Friede sei mit dir.»

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