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«Die Situation an der ETH war noch nie so zugespitzt wie jetzt»

ETH-Rat-Präsident Fritz Schiesser, der im April zurücktritt, äussert sich zu den Missständen an der Hochschule. Ein gesellschaftlicher Wandel habe die ETH verändert – und das sei gut so.

Martin Sturzenegger, Rafaela Roth
Fritz Schiesser präsidierte elf Jahre den ETH-Rat, das oberste Organ des ETH-Bereichs. Foto: Fabienne Andreoli.
Fritz Schiesser präsidierte elf Jahre den ETH-Rat, das oberste Organ des ETH-Bereichs. Foto: Fabienne Andreoli.

Herr Schiesser, zum ersten Mal in ihrer Geschichte beantragt die ETH die Entlassung einer Professorin. Davor kam sie 164 Jahre lang ohne aus. Wie erklären Sie das der Öffentlichkeit?

Es ist ja nicht der erste Streitfall mit Professoren. Andere Fälle wurden meistens auf Schul­ebene oder departementsintern gelöst. Bis jetzt gab es allerdings noch nie eine derart zugespitzte Situation.

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