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Stadt muss Bordell im Wohngebiet bewilligen

Sexsalons in Wohngebieten sind verboten. Doch hat die Stadt Zürich ein Etablissement im Kreis 4 zu lange geduldet – und muss es jetzt nachträglich bewilligen.

Die Stadt war gegen die widerrechtliche Nutzung eines Wohnhauses nie eingeschritten: Rotlicht-Etablissement in Zürich (Symbolbild).
Die Stadt war gegen die widerrechtliche Nutzung eines Wohnhauses nie eingeschritten: Rotlicht-Etablissement in Zürich (Symbolbild).
Alessandro Della Bella, Keystone

Wo der Wohnanteil 50 Prozent und mehr beträgt, sind Sexsalons in Zürich gemäss Bau- und Zonenordnung verboten. Im Langstrassenquartier aber steht seit langem ein Bordell in der Quartiererhaltungszone mit einem Wohnanteil von 60 Prozent. Deshalb verweigerte die Bausektion des Stadtrats vor vier Jahren die nachträgliche Baubewilligung für die sexgewerbliche Nutzung. Doch der Hausbesitzer beschritt den Rechtsweg. Dass das Bordell nach geltendem Recht unzulässig ist, weiss er. Doch sei die Stadt gegen die widerrechtliche Nutzung nie eingeschritten. Jetzt hat ihm das Verwaltungsgericht recht gegeben.

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