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Die Stadt Zürich muss ganze Quartiere umbauen

Der Stadtrat greift zu neuen Mitteln, um des Bevölkerungsdrucks Herr zu werden. Die Stadt kann nur noch auf bebautem Grund wachsen.

Zürich braucht Wohnungen: Die neue städtische Wohnsiedlung an der Rautistrasse in Altstetten. Foto: Anthony Anex/Keystone
Zürich braucht Wohnungen: Die neue städtische Wohnsiedlung an der Rautistrasse in Altstetten. Foto: Anthony Anex/Keystone

Noch reicht der Platz in der Stadt Zürich, um die bis zum Jahr 2030 erwarteten 60'000 Neuzuzüger aufzunehmen. Weil die Reserven darüber hinaus aber knapp werden, ergreift der Zürcher Stadtrat jetzt eine neue Massnahme. Er lässt einen sogenannten Siedlungsrichtplan erarbeiten. Dieser schreibt die künftigen Verdichtungsgebiete fest und gibt zugleich vor, mit welchen Massnahmen in diesen Gebieten Platz für weitere 25'000 Einwohner geschaffen werden soll. Beabsichtigt ist die komplette Umgestaltung bestehender Wohnquartiere. Laut dem Planer Frank Argast vom Amt für Städtebau tritt Zürich damit in eine «ganz neue Phase» ein. Bisher hätten Brachen und ehemalige Industrieareale genügt, um Wohnraum zu schaffen. Diese sind inzwischen überbaut.

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