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Die Suche nach dem Zürcher Adel

Sie tragen einen grossen Namen und sind sehr zurückhaltend. Wer sich auf die Suche nach der Zürcher Aristokratie macht, wird in der exklusiven Gesellschaft der Schildner zum Schneggen fündig.

Nobler Trinkbecher: Dieser 1564 in Augsburg aus Silber gefertigte Trinkpokal gehört zur Tischzier der Schildner zum Schneggen und wird bis heute an ihren Festmählern eingesetzt.
Nobler Trinkbecher: Dieser 1564 in Augsburg aus Silber gefertigte Trinkpokal gehört zur Tischzier der Schildner zum Schneggen und wird bis heute an ihren Festmählern eingesetzt.
Schweizerisches Nationalmuseum
Noble Familien: Im Alten Zürich hatten einige wenige Familien das Sagen. Porträtwand der Familie Lavater im Landesmuseum.
Noble Familien: Im Alten Zürich hatten einige wenige Familien das Sagen. Porträtwand der Familie Lavater im Landesmuseum.
Doris Fanconi
So monarchisch war Zürich einst: Dieses Tafelgemälde hat Hans Asper 1567 dem Zürcher Rat geschenkt. Krone, Reichsapfel und Reichswappen waren zwischenzeitlich mit einem Freiheitsaltar und republikanischen Emblemen übermalt.
So monarchisch war Zürich einst: Dieses Tafelgemälde hat Hans Asper 1567 dem Zürcher Rat geschenkt. Krone, Reichsapfel und Reichswappen waren zwischenzeitlich mit einem Freiheitsaltar und republikanischen Emblemen übermalt.
Doris Fanconi
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Die exzentrische Erscheinung der Madame de Meuron unter den Berner Lauben gehörte lange Zeit zum Stadtbild. «Syt der öpper oder nämet der Loon?», fragte sie zuweilen ihr Gegenüber. Die Berner Patriziergeschlechter wie die von Wattenwyls oder von Graffenrieds sind in der Öffentlichkeit präsent.

Auch auf Mitglieder des Basler Daigs trifft man immer wieder: Auf die Vischer und Burckhardt in der Politik, auf die Sarasin in der Bankenwelt und auf die (angeheiratete) Gigi Oeri in der Badewanne mit den FCB-Kickern. Doch wo sind die Nachkommen der Zürcher Aristokratie?

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