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Die SVP sagt nach Köbi Kuhns Auftritt Ja zum Stadion Hardturm

Der frühere Nationaltrainer warb mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für das neue Fussballstadion: Die SVP sagt überraschend deutlich Ja zum 216-Millionen-Kredit.

Stadtpräsidentin Corine Mauch weibelt für das neue, reine Fussballstadion auf dem Hardturmareal.
Stadtpräsidentin Corine Mauch weibelt für das neue, reine Fussballstadion auf dem Hardturmareal.
Ennio Leanza/Keystone
Damit ist sie nicht alleine. Sie wird von André Odermatt, Gerold Lauber und Daniel Leupi (v.l.) sekundiert.
Damit ist sie nicht alleine. Sie wird von André Odermatt, Gerold Lauber und Daniel Leupi (v.l.) sekundiert.
Steffen Schmidt, Keystone
Im Blick: Das Modell des neuen Zürcher Fussballstadions wird beäugt.
Im Blick: Das Modell des neuen Zürcher Fussballstadions wird beäugt.
Keystone
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Die grosse Frage des Abends lautete: Wird die SVP-Basis ihren Chefs folgen und Ja zum Stadionneubau für 216 Millionen Franken sagen, obwohl die FDP zuvor die Nein-Parole beschlossen hatte? Sie tat es. Von den 66 Delegierten stimmten 38 Ja, 26 Nein und 2 weder noch. Dem Resultat war eine emotionale Diskussion vorausgegangen. Kurz nach 20 Uhr ergriff Stadtparteipräsident Roger Liebi im Restaurant Blue Monkey das Wort. Es sei nun mal so, dass der Gemeinderat einstimmig für das Projekt gestimmt hatte, deshalb gebe es keine kontradiktorische Einführung, sagte er fast entschuldigend. «Faule Ausrede», tönte es aus dem Saal. Ein Heimspiel, das war spätestens jetzt klar, würde es für den Vorstand nicht werden. Doch Liebi hatte einen Joker auf der Bank: Köbi Kuhn. 6-mal Meister, 5-mal Cupsieger, 2007 Schweizer des Jahres. Wer, wenn nicht der Ex-Nati-Coach, sollte die Delegierten überzeugen?

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