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Die «Teststrecke» in der Innenstadt

Wie es dereinst aussehen könnte, wenn eine Rennbahn mitten durch Zürich führt.

Ein bisschen Rennfeeling gibt es in Zürich heute schon: dank der Grossbaustelle beim Stauffacher. Foto: Reto Oeschger
Ein bisschen Rennfeeling gibt es in Zürich heute schon: dank der Grossbaustelle beim Stauffacher. Foto: Reto Oeschger

Wie wird das sein, dereinst, wenn in Zürich E-Rennautos mitten durchs Quartier sausen? Wenn im Rundkurs durch die Enge gerast wird? Und wollen wir das überhaupt? Das sind Fragen, die die SP den Anwohnern des Rennkurses aktuell stellt.

Kann ich für meinen Minibalkon an den Rennwochenenden einen Wucherpreis verlangen? Das ist die Frage, mit der sich Anwohner der Rennstrecke derzeit beschäftigen.

Auf all diese Fragen gibt es noch keine Antworten. Hingegen gibt es im Kreis 4 eine «Teststrecke», die zeigt, wie es dereinst aussehen könnte, wenn eine Rennbahn mitten durch die Zürcher Innenstadt führt.

VIP-Loge an der Unia-Schranke

Die besten Plätze für die Zuschauer befinden sich im Innern des italienischen Restaurants Certo, das seit einiger Zeit auf seine Terrasse verzichten muss, aber dennoch keine Wucherpreise verlangen kann: Wegen der Grossbaustelle am Stauffacher verbindet seit einigen Wochen eine provisorische Fahrspur quer über den Werdmühleplatz die Strassburgstrasse mit der Stauffacherstrasse.

Eine 80 Meter lange Rennstrecke, ein leichter Rechtsknick. Tiefschwarzer Belag, eine rot-weisse Abschrankung. Eine Schikane, wie es in der Fachsprache heisst. Nennen wir sie Unia-Schikane, das passt farblich und örtlich. «Ein ganz starkes Manöver vor dem ‹Grossen Prometheus› von Werner Friedrich Kunz», würde der Kommentator kommentieren.

Aber eben: Formel E ist Zukunft. E steht für Elektro (und für Enge). So verwundert es wenig, dass aktuell vor allem mit Benzin betriebene Autos die Teststrecke befahren.

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