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Videokameras am Seeufer sind weg

Die Stadtpolizei hat ihre Überwachung der Zürcher Seepromenade abgeschlossen.

Nach zwei Monaten wieder weg: Mit Videokameras hat die Stadtpolizei Zürich die Seepromenade überwacht.
Nach zwei Monaten wieder weg: Mit Videokameras hat die Stadtpolizei Zürich die Seepromenade überwacht.
Keystone

Zwei Monate lang hat die Stadtpolizei Zürich das Utoquai per Video überwacht. Laut einem Bericht des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen» von heute Dienstag sind die Kameras seit dem 1. August wieder weg. Grund für die Überwachung waren Ausschreitungen von Jugendlichen im Frühjahr: Am Osterwochenende wurden Container in Brand gesetzt und Einsatzkräfte mit Glasflaschen beworfen, Mitte Juli wurde ein 22-Jähriger bei einer Schlägerei am Utoquai schwer verletzt.

Wie Polizeisprecher Marc Surber gegenüber SRF sagte, habe man während der zweimonatigen Überwachungsphase eine starke Beruhigung an der Seepromenade feststellen können. «Es gab keine Ausschreitungen mehr, bei denen wir Zwangsmittel wie Gummischrot oder Reizstoffe einsetzen mussten», sagt Surber. Es würden daher keine Gründe mehr vorliegen, die Kameras weiter zu nutzen, deshalb habe man sie deinstalliert.

Für eine endgültige Bilanz zur Überwachung sei es noch zu früh. Aktuell sehe die Polizei aber keine Notwendigkeit, neue Massnahmen in die Wege zu leiten. Jene, die unmittelbar nach Ostern getroffen wurden, bleiben gemäss Surber weiterhin bestehen. So patrouilliere die Polizei häufiger und «Grün Stadt Zürich» hat die Büsche an der Seepromenade zurückgeschnitten, um die Lichtverhältnisse zu verbessern. Düstere, dunkle Ecken gebe es nun nicht mehr. «Das sollte aktuell genügen, damit sich die Menschen in dieser Örtlichkeit sicherer fühlen», sagt Surber.

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