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Wenn ein Kind den Staat ans Limit bringt

85'000 Franken kostet die Spezialbetreuung des 12-jährigen «Boris» monatlich – weil alle üblichen Angebote nicht helfen. Und er ist kein Einzelfall.

Einsam und kaum zu bändigen: Manche Kinder bringen den Staat ans Limit. (Illustration: Robert Honegger)
Einsam und kaum zu bändigen: Manche Kinder bringen den Staat ans Limit. (Illustration: Robert Honegger)

Der Junge ist zwölf Jahre alt, und er bringt das System an den Anschlag. ­Normalerweise steht Kindern und Jugendlichen, die Hilfe brauchen, deren Leben in Scherben liegt, eine ganze Reihe von Heimen und Institutionen offen, viele davon hochgradig spezialisiert.

Aber der Junge, von dem hier die Rede ist, ihn hat die spezialisierteste der spezialisierten Stationen im Kanton ­Zürich, die Kinderstation Brüschhalde der Psychiatrischen Uniklinik, nur unter einer Bedingung aufgenommen: dass ihn ein Security-Mann bewacht. 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Die Kosten für dieses Setting: rund 40'000 Franken. Zusätzlich zu den etwa 45'000 Franken, die der Aufenthalt in der Brüschhalde sowieso kostet.

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