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Die vergessenen Bunker der «Mag-i-no-gcho»-Linie

Tausende Soldaten hoben vor bald 80 Jahren die Limmatstellung aus. Nun widmet sich eine Ausstellung den Militärbauten – samt Führungen durch die Bunker Zürichs.

Befestigung im Sandstein: Hinter dieser Türe verbirgt sich das weit verzweigte Stollennetz des Bunkers mit Deckname Unterbruch. (Bilder: Sabina Bobst)
Befestigung im Sandstein: Hinter dieser Türe verbirgt sich das weit verzweigte Stollennetz des Bunkers mit Deckname Unterbruch. (Bilder: Sabina Bobst)

Sie schlummerten Jahrzehnte lang unbeachtet tief unter der Erde, die Bunkerbauten des Uetlibergs. Einige liegen mitten im Wald, andere direkt neben den Häusern von Uitikon und Urdorf. Rund 200 Militäranlagen befinden sich im Zürcher Untergrund - allesamt Teile der Limmatstellung.

Es war ein bitterkalter Winter, als die wehrpflichtigen Männer auf Befehl von Henri Guisan diese Verteidigungslinie aus Bunkern, Schartenständen und Stollen errichteten. Die Limmatstellung erstreckt sich von Sargans der Limmat und dem Zürichsee entlang bis nach Liestal. Der General erteilte die Order zum Bau der Anlagen am 4. Oktober 1939, rund einen Monat nachdem die Deutschen den 2. Weltkrieg auslösten.

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