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Die Wandlung einer Joghurtfabrik zur Hochschule

In Zürich-West wird auf dem ehemaligen Areal der Toni-Molkerei die neue Hochschule der Künste eröffnet. Mit ihr wird Zürich endgültig zu einer ersten Adresse unter den europäischen Hochschulstandorten.

Zürichs neue Trutzburg: Der Hochschulcampus Toni-Areal im Westen der Stadt.
Zürichs neue Trutzburg: Der Hochschulcampus Toni-Areal im Westen der Stadt.
Dominique Meienberg
Daniel Niggli (l.) und Mathias Müller sind Inhaber des Zürcher Architekturbüros EM2N.
Daniel Niggli (l.) und Mathias Müller sind Inhaber des Zürcher Architekturbüros EM2N.
Der hauseigene Park: Richtig grün wirds auf der Dachterrasse im achten Stock.
Der hauseigene Park: Richtig grün wirds auf der Dachterrasse im achten Stock.
Dominique Meienberg
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Die 350 Angestellten hätten sich Ende der Siebzigerjahre nicht träumen lassen, dass in ihrer Toni-Molkerei einmal die grösste Kunsthochschule der Schweiz einziehen würde. Denn ihr Industriebetrieb war das Nonplusultra. In ganz Europa gab es keinen grösseren Milchverarbeiter. Jeden Tag wurden hier mitten in Zürich eine Million Liter Milch angeliefert und veredelt. Das war so aufse­hen­erre­gend, dass im Januar 1979 sogar Prinz Charles zu Besuch kam und in den grossen Hallen ein Joghurt löffelte.

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