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Die Zähmung des Kanzlei-Floomi

Früh aufstehen und ellbögeln um die besten Plätze war einmal: Die Organisatoren haben Zürichs wildesten Flohmarkt zivilisiert, indem sie Platzkarten nur noch übers Internet abgeben.

Wer nicht online reserviert hat, muss warten: Verkäufer beim Eingang zum Kanzlei-Areal.
Wer nicht online reserviert hat, muss warten: Verkäufer beim Eingang zum Kanzlei-Areal.
Giorgia Müller

Helvetiaplatz, Samstagmorgen um 5 Uhr: Aus den Bäckereien duftet es nach Gipfeli, Nachtschwärmer torkeln Richtung erstes Tram, aus dem andere aussteigen. Schwer bepackt mit Taschen, Koffern und Kleiderstangen, haben sie nur ein Ziel: einen Stand am Flohmarkt Kanzlei. So hat das lange funktioniert. Die Nummern für einen Platz wurden in der Sommersaison jeweils morgens um halb sechs vergeben. Sie waren das ­Ticket, um ab 7 Uhr sein Territorium auf dem Kiesplatz zu markieren.

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