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Die zweifelhaften Methoden der IV

Die IV-Stelle Zürich verlangte von der Psychiatrischen Uniklinik, im Fall von Elsbeth Isler einen Bericht umzuschreiben. Zudem diagnostizierte sie ohne Untersuchung eine schwere Persönlichkeitsveränderung.

Die Gutachten, ob sie wieder arbeiten konnte, widersprachen sich: IV-Patientin Elsbeth Isler.
Die Gutachten, ob sie wieder arbeiten konnte, widersprachen sich: IV-Patientin Elsbeth Isler.
Reto Oeschger

Elsbeth Isler sollte zu einem leuchtenden Beispiel werden. An ihrem Fall wollte die Invalidenversicherung (IV) zeigen, wie leicht sich Menschen wieder in den Arbeitsprozess integrieren lassen, denen man die IV-Rente aberkannt hat (siehe Kasten).

Nach mehr als einjährigen Bemühungen steht Isler nun aber als Beispiel dafür, wie schwierig dies sein kann: Für die 59-jährige Fehraltorferin konnte die IV-Stelle Zürich keine Arbeit finden. Seit kurzem bezieht sie wieder eine volle IV-Rente. Immerhin muss Isler keine Existenzängste mehr haben – das ist die positive Nachricht. Irritierend ist allerdings, welche Methoden die IV angewandt hat, um zu diesem Ergebnis zu kommen.

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