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«Diese Männer leben isoliert, frustriert, ohne Perspektive und Wertschätzung»

Thomas Kunz steuert die Unterbringung von Asylsuchenden in Zürich. Er ist mit vielen Ängsten konfrontiert. Die meisten hält er für unberechtigt.

In der Asylunterkunft Juch in Zürich-Altstetten: Ein Asylsuchender aus Tunesien in seinem Zimmer.
In der Asylunterkunft Juch in Zürich-Altstetten: Ein Asylsuchender aus Tunesien in seinem Zimmer.
Dominique Meienberg

Tag für Tag hört man von Asylbewerbern, die stehlen und mit Messern aufeinander losgehen. Weshalb können sie nicht anständig sein? Sie suchen ja das Glück in der Schweiz. Sie sprechen die jungen Männer aus Nordafrika an. Die meisten sind 20 bis 30 Jahre alt. Unter ihnen kommt es bei übermässigem Alkoholkonsum gehäuft zu Schlägereien. Ein Teil von ihnen ist kriminell, meistens geht es um Diebstahl. Diese Männer leben in der Schweiz isoliert, frustriert, ohne Perspektive und Wertschätzung. Einige haben nur eine rudimentäre Schulbildung, andere waren in ihrem Heimatland im Gefängnis. Sie kamen nur dank der politischen Umwälzung frei. Dass sie sich hier so aufführen, geht natürlich nicht.

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