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Dieser Zürcher Gastronom kochte Italien zum WM-Titel

Als Buffon, Gattuso und Pirlo 2006 Weltmeister wurden, war Ciccio Ferraro mittendrin. Jetzt betreibt er eine Bar mit Laden im Kreis 4.

Thomas Wyss
Ciccio Ferraro in seiner Bar Il Salotto an der Badenerstrasse in Zürich. Fotos: Dominique Meienberg/Archiv Ciccio Ferraro
Ciccio Ferraro in seiner Bar Il Salotto an der Badenerstrasse in Zürich. Fotos: Dominique Meienberg/Archiv Ciccio Ferraro

Es läuft die 118. Minute, alle Welt rechnet mit dem Penaltyschiessen. Dann spielt Andrea Pirlo einen No-Look-Pass in den Strafraum, die deutsche Defensive ist überrascht, der frei stehende Fabio Grosso drischt den Ball mit Verve an Jens Lehmann vorbei ins deutsche Tor. Italien führt 1:0, der Dortmunder Signal-Iduna-Park erlebt den «stillsten Moment des WM-Sommers», wie «Die Zeit» schreibt, eine Minute später vollendet Del Piero das azurblaue Meisterwerk mit einem Schlenzer ins rechte hohe Eck zum 2:0. Deutschlands Sommermärchen, von einheimischen Medien im Übermass besungen, ist jäh zu Ende. Dafür überschlagen sich die Stimmen der Reporter Fabio Caressa und Beppe Bergomi: «E’ finita! E’ finita! Chiudete le valigie amici! Si va a Berlino, Beppe!»

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