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Drei Zürcher Gymis finden Unterschlupf an der Uni Irchel

Die Stadtzürcher Kantonsschulen Zürich Nord, Rämibühl und Freudenberg/Enge müssen saniert werden und ziehen für je drei Jahre um.

Das Institut für Chemie zieht in einen Neubau – das gibt Platz für die Gymnasien: Der Uni-Standort Irchel (Archiv). Foto: Steffen Schmidt (Keystone)
Das Institut für Chemie zieht in einen Neubau – das gibt Platz für die Gymnasien: Der Uni-Standort Irchel (Archiv). Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

Die Kantonsschulen Zürich Nord, Rämibühl und Freudenberg/Enge müssen in den kommenden Jahren saniert werden. Da eine Sanierung während des Schulbetriebs in allen drei Häusern nicht möglich ist, müssen die Schulen ihren Betrieb für je drei Jahre auslagern.

Unterschlupf finden die Schulen in einem Provisorium der Universität Zürich am Standort Irchel, teilte der Regierungsrat heute Donnerstag mit. Dabei handelt es sich um Räume des Instituts für Chemie, das in einen Neubau zieht.

Neun Jahre Kanti am Uni-Standort Irchel

Eine Nutzungsstudie habe gezeigt, dass diese Räumlichkeiten mit vertretbarem Aufwand für neun bis elf Jahre als Schule genutzt werden können, schreibt der Regierungsrat.

Das Provisorium soll zwischen 2021 und 2023 erstellt werden. Danach werden zuerst 2300 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürich Nord dort unterrichtet, dann kommen 2000 aus dem Rämibühl. Von 2029 bis 2032 folgen dann noch 2100 Schüler der Kantonsschulen Freudenberg/Enge.

Kosten von rund 37 Millionen Franken

Gratis ist der Unterschlupf an der Uni jedoch nicht. Bevor die Gymi-Schülerinnen und -Schüler dort unterrichtet werden können, werden Umbaukosten in der Höhe von rund 37 Millionen Franken fällig. Es müssen unter anderem Wände herausgerissen werden, es braucht neue Bodenbeläge, Duschen und eine neue Gebäudetechnik.

Zusätzlich fallen bei der Uni Kosten von rund 19 Millionen Franken für die vorgezogene Sanierung von Altlasten, vor allem Asbest, an.

SDA

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