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Drogendealer köderten Flughafen-Mitarbeiter

Das Obergericht hat drei Drogenimporteure zu Freiheitsstrafen zwischen sechseinhalb und acht Jahren verurteilt.

Der zwischengelagerte Koffer: Die Röntgenaufnahme zeigt Kokainpakete in einem Koffer aus der Dominikanischen Republik. (Symbolbild, undatierte Aufnahme)
Der zwischengelagerte Koffer: Die Röntgenaufnahme zeigt Kokainpakete in einem Koffer aus der Dominikanischen Republik. (Symbolbild, undatierte Aufnahme)
Keystone

Der Kreativität von Drogenimporteuren ist kaum eine Grenze gesetzt. Sie verstecken Drogen in den Schuhsohlen, kleben sie auf die Oberschenkel, lösen sie in einer Flüssigkeit auf – oder schlucken sie in Fingerlingen. Zwei Drogenimporteure aus der Dominikanischen Republik, die Kokain im grossen Stil aus ihrer Heimat in die Schweiz transportierten, hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen: Sie köderten einen 52-jährigen Türken, der seit zehn Jahren für Swissport arbeitete, jenem Unternehmen, das für die Fracht zuständig ist. Für seine Dienste wurde ihm eine Belohnung von 10'000 Franken versprochen. Dafür sollte er acht Kilo Kokain aus einem am Flughafen zwischengelagerten Koffer nehmen und unbemerkt aus dem Gebäude bringen.

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