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Drogenschiff hat Verspätung

Die Pläne von Suchtexperten waren zu ehrgeizig: Das Drogenschiff wird in diesem Herbst noch nicht neben dem Weinschiff am Bürkliplatz ankern.

Weinschiffe vor Anker: Im Herbst kann man am Bürkliplatz jeweils Wein degustieren.
Weinschiffe vor Anker: Im Herbst kann man am Bürkliplatz jeweils Wein degustieren.
Kurt Schorrer, Keystone

Die Meldung sorgte im Februar für Aufsehen: Das Weinschiff auf dem Zürichsee am Bürkliplatz sollte in diesem Herbst Konkurrenz erhalten – von einem Drogenschiff. Dies plante zumindest eine Gruppe national bekannter Suchtfachleute, darunter Alt-FDP-Ständerat und Präventivmediziner Felix Gutzwiller, Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss, der ehemalige Basler Drogendelegierte Thomas Kessler und der ehemalige Medizinprofessor Peter Grob. Mit dem Drogenschiff wollten sie die Schweizer Drogenpolitik wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Auf dem Schiff sollte eine Informationsausstellung über illegale Substanzen die Bevölkerung über individuelle und gesellschaftliche Risiken im Umgang mit Rauschgift und über Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Regulierungsformen aufklären. Es gehe ihnen um eine Versachlichung der Thematik, erklärten die Initianten damals in der «SonntagsZeitung».

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