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Edelpuff im Seefeld muss schliessen

Ein halbes Jahr nach der Eröffnung geht das exklusive Etablissement in der Nähe des Bahnhofs Stadelhofen bereits wieder zu. Die Schulden waren offenbar zu gross.

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Umziehen statt ausziehen: Das Edelpuff «Blue Opera» im Seefeld geht zu.
Umziehen statt ausziehen: Das Edelpuff «Blue Opera» im Seefeld geht zu.
Reto Oeschger

Die Betreibergesellschaft Ade Vita AG des Etablissements «Blue Opera» im Zürcher Seefeld habe Konkurs angemeldet, wie «20 Minuten» am Mittwoch schreibt. Das Bordell habe bereits im Juni Schulden in der Höhe von rund einer Million Franken angehäuft und mehrere Unternehmer hätten sich damals verärgert an die Gratiszeitung gewandt, heisst es weiter.

Unter ihnen auch der hauptverantwortliche Architekt: «Ich bin sauer – wir haben gearbeitet und erhalten nichts dafür», lässt er sich in «20 Minuten» zitieren. Der Anwalt der Betreibergesellschaft äusserte sich damals schriftlich zu den Vorwürfen. Ein Konkurs stehe nicht zur Diskussion und die Forderungen seien ungerechtfertigt und überrissen.

Klagen und Vandalenakte

Schon vor der Eröffnung des Etablissements Anfang Februar 2018 machte sich Unmut über das Projekt breit. Die Betreibergesellschaft musste bis vor Bundesgericht um die Bewilligung kämpfen. Nach dem Betriebsstart kam es immer wieder zu Farb- und Säureanschlägen auf den Eingang an der Othmarstrasse. Ob diese Attacken mit ein Grund für den Konkurs waren, ist unklar.

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Das Edelpuff «Blue Opera» im Zürcher Seefeld hat sein Angebot auf eine exklusive Kundschaft ausgerichtet. Reiche Männer sollten dort diskret Liebesdienste in Anspruch nehmen können. Auf der Webseite des Etablissements wird die Kundschaft inzwischen auf einen weiteren Club des Betreibers an der Leonharstrasse verwiesen.

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