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Ein bisschen wenig Rock ’n’ Roll

Man wollte ein Experiment mit dieser Manifesta 11, und man kriegte eins. Doch Begeisterung mochte sich darüber in der Stadt nicht einstellen.

«Nicht ganz verstanden, worum es eigentlich geht»: Die meisten der befragten Passanten konnten der Manifesta nicht viel abgewinnen. Video: TA/lea

Was sind wir Zürcher undankbar. Da kommt die europaweit grösste mobile Kunstbiennale zu uns, bespasst uns einen Sommer lang – und alles, was wir dazu zu sagen haben, ist: «Was isch das eigentli für es Teil, da usse ufem See?» (So gehört im 8er-Tram auf der Quaibrücke.) Mit dem «Teil» war das Holzfloss, der sogenannte Pavillon of Reflections, gemeint, immerhin Herzstück der Manifesta 11 und so etwas wie der eventeigene Treffpunkt (für den man 6 Franken Eintritt zahlte, pro Mal). Und wie lautete im Tram die Definition? «Das hät irgendöppis z tue mit Kunscht, glaubs.» Ach weh.

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